Popkonferenz der EKD zu Gast im Rheinland

Vertreter für kirchliche Popularmusik trafen sich in Duisburg
Christliche Popularmusik ist im Bereich der evangelischen Kirche in den letzten Jahren immer sichtbarer geworden. Gospelchöre, Bands oder Pop-Ensembles gehören inzwischen zum festen Repertoire vieler Kirchengemeinden. Auch wenn das für viele immer noch neu zu sein scheint, so gibt es die Professionalisierung der Popularmusik in Kirche schon seit vielen Jahren.
So hat sich bereits 2003 die „Ausbildungskonferenz Popularmusik“ in der Evangelischen Kirche in Deutschland gegründet. 2016 benannte sie sich um in „Popularmusikkonferenz der EKD“. Einmal jährlich treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Landeskirchen, Verbänden und Hochschulen, um sich über die Entwicklung im Bereich der Popularmusik und der Ausbildung haupt- und nebenamtlicher Kirchenmusiker*innen auszutauschen. Im März 2026 trafen sich die Mitglieder der Konferenz im Haus der evangelischen Kirche in Duisburg.
 
Im Zentrum des Treffens stand das Thema „Fundamentalistische Strömungen in der christlichen Popularmusik: Radikal-christliche Fundamentalisten nutzen oftmals auch die christliche Popmusik, um umstrittene Sichtweisen und rechts-konservatives Gedankengut zu transportieren – und finden damit vor allem in den sozialen Medien eine breite Anhängerschaft. Den Mitgliedern der Popkonferenz ist es wichtig, hinzusehen und kritisch abzuwägen, welche Texte in Kirche gesungen werden und welche besser nicht.
 
Aber auch die Entwicklung des neuen evangelischen Gesangbuchs, der Blick auf den kommenden Kirchentag in Düsseldorf und natürlich der kollegiale Austausch standen im Fokus des Treffens in Duisburg. 
 
Informationen zur Popkonferenz und zur Popularmusik-Ausbildung in der evangelischen Kirche gibt es unter www.popularmusik.org